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Mein Name ist Christa Bronner, ich bin in Duisburg geboren und habe an der Hochschule der Künste in Berlin meinen Abschluss als Meisterschülerin gemacht. Seit vielen Jahren lebe und arbeite ich in Berlin.
Meine Arbeiten haben sich im Laufe der Jahre immer wieder stark verändert. Um zu erkennen, was für alle wesentlich ist, sollte man aus den verschiedenen Phasen einige Beispiele gesehen haben. Dazu will diese Seite einladen.
Struktur und Farbe:
Die Struktur entsteht durch dicht nebeneinander gesetzte Farbfelder, die sich in Reihen über die Bildoberfläche ziehen. Die unzähligen aufeinander abgestimmten Farbtöne bilden ein in sich bewegtes, farblich dichtes Feld. Bei den Papierarbeiten sind es oft Kästchen mit kleinen Partikeln, die wie etwas Organisches aussehen (Sonnenblumenkerne, Oliven etc.).
Objekte im Vordergrund:
Meist ist ein Gegenstand oder eine einfache Szene formatfüllend im Vordergrund, die Sicht ganz nahe am Betrachter. Die einfachen Formen bergen eine Vielfalt von Mustern und Strukturen. Trotz der vordergründigen Darstellung erschließt sich nicht immer auf Anhieb, worum es sich handelt. Die Spannung liegt zwischen dem Offensichtlichen und dem Subtilen.
Schwarz-Weiß Strukturen:
Serie von Arbeiten, in denen Formen aus der Struktur herauswachsen. Die Form ist vorher nicht festgelegt. Schwarzweiß-Strukturen beginnen irgendwo im Bild und werden so lange weiter moduliert, bis ein Gegenstand erkennbar ist.
Collagen:
Seit zwei Jahren arbeite ich neben der Malerei auch mit Collagen. Dabei verwende ich Papier, das mit den unterschiedlichsten Texturen schwarz-weiß bedruckt ist, die ich zerteile und wieder neu zusammensetze. Alle sind mit Farbe nachbearbeitet, manche sogar vollständig übermalt.
Neuner-Serien:
Es handelt sich um Serien mit jeweils neun Gegenständen, die unter einen Oberbegriff fallen (Rugbyball, Scheibe, Helm etc.) aber in unterschiedlichster Form auftreten. Aufteilung und Format sind dabei immer gleich.
Kleine Arbeiten:
Hier handelt es sich um eine Serie von kleinen Bildern im Format 20 x 20 cm, die im Laufe der letzten zehn Jahre quasi nebenbei, häufig aus einem aktuellen politischen Geschehnis heraus entstanden sind. Gegenständlich bis abstrakt und in Öl, Acryl oder Collage gearbeitet.